Gewerkschaften übergeben Wunschliste an Rainer Fredermann

Was liegt in der Vorweihnachtszeit näher, als einen Wunschzettel zu überreichen? Das dachten sich auch die Gewerkschaften der Polizei (GdP) sowie Erziehung und Wissenschaft (GEW) und versammelten sich vor dem Niedersächsischen Landtag, um eine Wunschliste mit Forderungen nach Zahlung eines Weihnachtsgeldes für alle Beamtinnen und Beamten in Niedersachsen zu erneuern. Weiterhin werden verbesserte Beförderungsmöglichkeiten und Perspektiven für Tarifbeschäftigte u.a. angeregt. Für die CDU-Fraktion nahm Rainer Fredermann die Liste entgegen und sagte zu, diese zur weiteren Beratung vorzulegen.

Auch Verdi nutzte die besinnliche Adventszeit, um vor dem Landtag eine 24 stündige Demonstration aufzustellen. Die Demo wurde in Anlehnung an den 24-Stunden-Dienst, der bei hauptamtlichen Feuerwehren und Berufsfeuerwehren in Niedersachsen üblich ist, durchgeführt.

Mit einem großen Zelt, einem sommerlich dekorierten Pavillon sowie einer Feuertonne gegen die klirrende Kälte harrten Berufs- und hauptamtliche Feuerwehrleute aus ganz Niedersachsen einen ganzen Tag vor dem Parlament aus, um an die besondere Problematik dieses Dienstes zu erinnern und dabei ihre Forderungen an die Politik zu präsentieren. Auch hier nahm Rainer Fredermann die schriftlich formulierten Ansprüche entgegen und nahm sich Zeit für ein Gespräch mit den anwesenden Einsatzkräften.

 

"Brandgefährliche Situation" in der IGS Langenhagen

Schulpolitisches Fachpersonal trifft sich zum Austausch

Im Oktober vergangenen Jahres schrieb Timo Heiken, Schulleiter der IGS Langenhagen, einen eindringlichen Brief an die Ratsvertreter seiner Stadt, um auf die katastrophale Situation der Schule aufmerksam zu machen. Auch aufgrund der problematischen Feuerschutzlage vor Ort, wurde dieses Schreiben in der Presse als Brandbrief bezeichnet.

Im gesamten "Schul-Kessel" der beiden integrierten Gesamtschulen, der Robert-Koch-Realschule und des Gymnasiums befinden sich derzeit 5000 Schülerinnen und Schüler. Die Tendenz ist stetig steigend. Jedes Jahr werden 180 Plätze für 250 Bewerber angeboten. Die Lehreinrichtungen in Langenhagen platzen aus allen Nähten, hinzu kommt vor allem das Problem fehlender Schulsozialarbeiter. Die derzeit drei tätigen Personen sind längst an ihren Grenzen angekommen. Laut eigenen Aussagen können sie nur noch intervenieren statt präventive Arbeit zu leisten, was nicht in ihrem Sinne ist.

Die Stadtverbandsvorsitzende der CDU-Langenhagen, Jessica Golatka, organisierte aus diesem Grund, gemeinsam mit dem Landtagsabgeordneten Rainer Fredermann, eine große Gesprächsrunde zur Aufarbeitung der Geschehnisse. Neben den Schulleitern von IGS, Realschule und Gymnasium erschienen Schüler- und Elternvertreter, Lehrer, Ratsmitglieder, Schulsozialarbeiter und vor allem die bildungspolitische Sprecherin und stellvertretende Fraktionsvorsitzende der CDU-Landtagsfraktion, Mareike Wulff. Ihr war es wichtig zu erfahren, welche Probleme die Schulen genau im Bereich der Schulsozialarbeit haben und wie Verbesserungsvorschläge für die Politik aussehen könnten, damit sie diese in ihrer künftigen Arbeit berücksichtigen kann.

Neben dem Ausbau der Schulsozialarbeiterstellen wünschen sich die Fachleute vor allem ein Diagnosenetzwerk vor Ort, in dem Fachkräfte mit einem breiten Kompetenzspektrum schnell erreichbar für besondere Fälle ansprechbar sind. Ebenso könnte nicht sämtliche fehlende Unterstützung der Lehrer von den Sozialarbeitern aufgefangen werden. Hier müsse noch an anderen Stellschrauben zur Entlastung der Pädagogen gedreht werden. Generelle Probleme werden im immer breiter werdenden Spektrum an Schülerinnen und Schülern gesehen, die durch schwierige Familienverhältnisse sowie Sucht und psychische Probleme immer mehr Beratungs- und Beziehungsarbeit benötigen. Kaum zu leisten von so wenigen Mitarbeitern.

Im Koalitionsvertrag von SPD und CDU wird der Ausbau der Schulsozialarbeit klar vorangetrieben. Neue Stellen sollen geschaffen und Schulen somit in ihrer Arbeit entlastet werden. Weiterhin sollen somit die Bedingungen für schulischen Lernerfolg verbessert, Gewalt- und Konfliktprävention betrieben sowie die Integration ausländischer Schülerinnen und Schüler gefördert werden. Die Schulsozialarbeit ist Ländersache und wird somit dauerhaft finanziell abgesichert sein.

Ein Erdmännchen, ein Schwein und ganz gespannte Kindergesichter

Rainer Fredermann liest in St. Margarete Kita

Im Rahmen des bundesweiten Vorlesetages besuchte der CDU-Landtagsabgeordnete Rainer Fredermann das Caritas Familienzentrum St. Margarete in Isernhagen, um den Kleinen vor Ort einen Einblick in die aufregende Tierwelt Afrikas zu ermöglichen.

Schnell versammelten sich die Mädchen und Jungen im Alter von drei bis fünf Jahren im Lesezimmer, um mehr über Tafitis Reise ans Ende der Welt zu erfahren. Gebannt lauschten sie dem Vorhaben des kleinen Erdmännchens, das herausfinden möchte, was sich hinter dem geheimnisvollen Hügel in der Ferne verbirgt. Ist dort die Welt zu Ende? Anhand der bunten Bilder im Lesebuch konnten die Kinder die Abenteuer mit zahlreichen weiteren Tieren aufgeregt verfolgen. Und wenn der Politiker geglaubt hat, nach einem Kapitel sei schon Schluss, dann hatte er sich ordentlich geirrt. Er musste das ganze Buch vorlesen, weil ja nun alle mit Spannung das Ergebnis der abenteuerlichen Reise erwartet haben. So viel Aufmerksamkeit und gebanntes Zuhören wäre auf der Landtagsbühne einmal wünschenswert!

Das Isernhägener Familienzentrum ist eine sogenannte Sprachkita, wo besonderen Wert auf den Spracherwerb, mit Unterstützung einer Sprachtherapeutin, gesetzt wird. Deshalb war die Freude über das Vorleseangebot des Politikers sehr groß.

Rainer Fredermann fördert gerne den (Vor-)Leseeifer der Kleinsten und liest einmal im Jahr in seinem Wahlkreis Langenhagen, Isernhagen und Burgwedel in drei Einrichtungen der frühkindlichen Bildung. Er gab den Mädchen und Jungen in der Kita St. Margarete mit auf den Weg, ruhig die Eltern mal gezielt um ein paar Minuten Vorlesezeit zu bitten.

 

"So funktioniert also Landtag!"

Besuch des Vereins "Poltitik zum Anfassen" im Niedersächsischen Landtag

In der letzten Plenarsitzung dieses Jahres besuchte der Verein "Politik zum Anfassen e.V." den Niedersächsischen Landtag. Nach dem obligatorischen Informationsfilm sowie der Plenardebattenteilnahme traf sich Vereinsgründer und Projektleiter Gregor Dehmel zusammen mit drei Schülern der Schule für Erwachsene der VHS Hannover sowie einer Bundesfreiwilligendienst-Leistenden zu einer Diskussion mit den Politikern Belit Onay (Grüne), Rüdiger Kauroff (SPD) und Rainer Fredermann (CDU).

Die Abgeordneten standen den interessierten Gästen für eine Stunde Rede und Antwort. Von großem Interesse war die Empfindung der Abgeordneten bezüglich der Atmosphäre im neuen Plenarsaal. Die drei Politiker waren sich einig, dass die Helligkeit und herrliche Aussicht die Gemütslage positiv beeinflusse. Allerdings sei die Kompaktheit und Nähe im Interims-Plenarsaal auch nicht schlecht gewesen. Das martialische "Auf-die-Tische-Klopfen" habe man sich aufgrund der beengten Verhältnisse schnell abgewöhnt und es bis jetzt beibehalten. Der große Saal sei akustisch vergleichsweise dumpf.

Schnell entstand von Seiten der Schüler eine Diskussion zur vorhergegangenen dringlichen Anfrage zum Thema gesundheitliche Belastung durch Stickoxide. Sind Elektro-Autos, mit ihren giftigen Batterien, wirklich besser für die Umwelt? Die Parlamentarier waren sich an dieser Stelle einig, dass es noch einige Entwicklungsarbeit bedarf, bis dieses Thema ganz klar mit ja beantwortet werden kann.

Zum Schluss stellten sich die Abgeordneten noch für ein ausführliches Video-Interview des Vereins zur Verfügung. Dabei wurden auch Fragen nach dem Einkommen ehrlich beantwortet.

Der Verein "Politik zum Anfassen" e.V. möchte mit Planspielen, Filmen, Umfragen und Mitmachausstellungen die Jugend-Beteiligung in vielen öffentlichen Bereichen schaffen, unter anderem der Politik. Bekannt geworden sind sie vor allem durch das Kommunalpolitik-Planspiel "Pimp Your Town".

 

"Unterrichtsversorgung genießt höchste Priorität" - Vorstand der CDU-Landtagsfraktion tagt in Isernhagen

Isernhagen. Drei Wochen nach Bildung der neuen Landesregierung aus Union und SPD hat sich die Spitze der CDU-Landtagsfraktion auf ihre inhaltliche Ausrichtung der kommenden Monate verständigt. In Isernhagen befasste sich der Fraktionsvorstand nach Auskunft des Wahlkreisabgeordneten Rainer Fredermann auch mit einer zügigen Verbesserung der Unterrichtsversorgung: „Die Unterrichtsversorgung hat sich in den vergangenen Jahren erheblich verschlechtert. Dieses Problem zu lösen, vor allem an den Grundschulen, gehört auch in Burgwedel, Isernhagen und Langenhagen zu den drängendsten Herausforderungen.“

Zwar liege die Hauptverantwortung hierfür bei der SPD und dem zuständigen Kultusminister Grant-Hendrik Tonne. Die CDU werde jedoch darauf pochen, dass das im Koalitionsvertrag festgeschriebene Unterrichtssicherungspaket umgesetzt werde: „Die Sicherung von Unterricht hat für uns höchste Priorität. Unser Ziel ist eine landesweite Unterrichtsversorgung von über 100 Prozent. Die CDU ist der Garant für eine verlässliche Schulpolitik in Niedersachsen.“

 

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