Pressemitteilung des CDU-Regionsabgeordneten Rainer Fredermann

„Bahnfahren muss noch attraktiver werden“

Fredermann: Erhöhung der ÖPNV-Frequenz in Burgwedel für den Klimaschutz

Burgwedel. „Um den Klimaschutz voranzutreiben, ist es notwendig, den öffentlichen Nahverkehr weiter zu stärken und Anreize für die Bevölkerung zu schaffen, das Auto gegen die Bahn zu tauschen,“ sagt der Regionsabgeordnete Rainer Fredermann. Die Anbindung Burgwedels an die Landeshauptstadt Hannover, gerade während der Stoßzeiten, sei derzeit nicht unbedingt als schlecht zu bezeichnen, dennoch seien die Züge schon jetzt gut gefüllt. „Wenn für eine Erhöhung der Pendlerzahl im öffentlichen Nahverkehr geworben werden soll, müssen zusätzliche Kapazitäten im Personentransport geschaffen werden,“ fordert Fredermann.

Um die Voraussetzungen dafür zu ermitteln, hat der CDU-Politiker eine Anfrage an die Regionsverwaltung gestellt. Er wollte unter anderem wissen, ob eine Frequenzsteigerung, entweder durch einen weiteren Zug während der Stoßzeiten oder durch die Einführung einer halbstündlichen Taktung, möglich wäre. Die Region erwiderte daraufhin, dass entsprechende Untersuchungen zur Beantwortung dieser Fragen durchzuführen seien, um verfügbare Trassen und mögliche Probleme in der Bahnsteigbelegung im Hauptbahnhof Hannover zu prüfen. Weiterhin lotete Fredermann in seiner Anfrage aus, ob auch die Rahmenbedingungen für eine potentielle Erhöhung der Bahnfrequenz am Bahnhof in Großburgwedel gegeben seien, so zum Beispiel die Verfügbarkeit von Park + Ride Plätzen, Fahrradstellplätzen und öffentlichen Ladesäulen sowie eine Anpassung der Busabfahrtszeiten.

„Wir bleiben an diesem Thema dran und warten die Untersuchungen der Region ab. Klimawandel geht uns alle an und wir als Regionspolitiker müssen an der Schaffung entsprechender Klimaschutzmaßnahmen mit Nachdruck arbeiten“, so Rainer Fredermann.

Diskussionsveranstaltung "Wolf und Weidetiere (un-) lösbarer Konflikt?"

Auf Einladung des Landvolks Hannover nahm ich an der Diskussionsveranstaltung "Wolf und Weidetiere (un-) lösbarer Konflikt?" in Immensen als Vertreter der CDU-Landtagsfraktion teil. Ungefähr 130 Weidetierhalter waren bei dieser Veranstaltung auf dem freien Feld in Lehrte anwesend. Sie alle eint die Angst um ihre Kühe, Pferde, Schafe etc., die sie verständlicherweise nicht ungeschützt den Attacken der wildernden Wölfe aussetzen möchten.

Mögliche Maßnahmen in Form von Schutzzäunen wurden diskutiert und von einer Fachfirma vorgestellt. Vor allem eine elektronische Variante gilt als sicherster und effektivster Schutz vor dem Raubtier. Hieran knüpften sich vor allem Fragen zu Kosten und Fördergeldern. Dennoch ist eine Einzäunung nicht die Lösung des Problems. Häufig entstehen dadurch neue Komplikationen.

In einem kurzen Statement erläuterte ich den Anwesenden die geplante Vorgehensweise der Landesregierung. Wir brauchen schnellstmöglich eine Obergrenze und ein funktionierendes Wolfsmanagement, um die derzeitige Situation zu beruhigen.

Einen Bericht der HAZ vom 10. Oktober über die Veranstaltung finden Sie hier: https://www.haz.de/Umland/Lehrte/Lehrte-Aufbau-von-Zaun-gegen-den-Wolf-bei-Immensen-demonstriert.

"Nicht in Auflagen und Vorschriften versinken" – Enquetekommission Ehrenamt nimmt Arbeit auf

Die Enquetekommission „Rahmenbedingungen für das ehrenamtliche Engagement verbessern“ hat ihre Arbeit aufgenommen. Gemeinsam mit Expertinnen und Experten aus Wissenschaft und Zivilgesellschaft wollen die Kommissionsmitglieder Wege aufzeigen, wie strukturelle Hürden beseitigt und mehr Frauen, junge Erwachsene und Menschen mit Migrationshintergrund für eine ehrenamtliche Tätigkeit begeistert werden können. „Wir wollen die Weichen dafür stellen, dass Niedersachsen auch in 50 Jahren noch Ehrenamtsland ist“, sagt Jörn Schepelmann, Sprecher der CDU-Landtagsfraktion in der Enquetekommission.

„Unser Ziel ist, die Freiwilligenarbeit zu entbürokratisieren, um das Ehrenamt wieder attraktiver zu machen“, so Schepelmann weiter. „Die Bürgerinnen und Bürger sollen Spaß daran haben, Verantwortung für andere zu übernehmen, ohne in Vorschriften und Auflagen zu versinken. Außerdem wollen wir die Vereinbarkeit von Familie, Beruf und Ehrenamt verbessern und den Anteil von Frauen und jungen Erwachsenen erhöhen.“

„Im Zuge der heutigen Konstituierung wurde deutlich, welche große Bedeutung das Land dem Ehrenamt in allen gesellschaftlichen Bereichen zumisst und wie wichtig die ehrenamtlich Tätigen für den gesellschaftlichen Zusammenhalt sind. Wir wollen daher fraktionsübergreifend zu guten Ergebnissen kommen“, sagt Schepelmann abschließend. Binnen eines Jahres wolle man dem Landtag konkrete Vorschläge unterbreiten.

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