"Dünger ist viel zu teuer, um ihn zu verschwenden"

CDU-Landtagsabgeordneter Rainer Fredermann besucht Hof Hackerott

Die landwirtschaftlichen Betriebe stehen derzeit in einem großen Fokus. Zum einen bezüglich der Düngethematik und der Ausweisung roter Gebiete, in denen aufgrund der Nitratbelastung im Grundwasser nur in reduziertem Maße gedüngt werden darf. Zum anderen wird die Relevanz der nahrungsmittel-produzierenden Höfe, gerade jetzt durch den russischen Angriffskrieg in der Ukraine, deutlich. Das fehlende Getreide aus der Ukraine wird für große Ernährungsprobleme in der Welt sorgen. Hinzu kommt, dass sich die Kosten für Dünger aktuell verfünffacht haben.

Unter all diesen schwierigen Voraussetzungen besuchte der CDU-Landtagsabgeordnete Rainer Fredermann, gemeinsam mit drei Praktikanten der IGS Burgwedel, nun den Hof von Hans-Jürgen Hackerott, um sich vor Ort einen Eindruck zu verschaffen. Fredermann hatte sich erst kürzlich bei einem Stammtisch der CDU Engelbostel-Schulenburg mit Landwirten getroffen, um mit ihnen zu besprechen, inwieweit die Landespolitik den Agrarbereich unterstützen kann.

Herr Hackerott, dessen Hof auf einen Beginn zwischen 1730 und 1780 datiert, freute sich sichtlich, sein Wissen z.B. über den CO2-Verbrauch der Nutzpflanzen zu teilen. Immerhin sei man als Bauer gleichzeitig immer auch Biologe, Physiker und Chemiker. Er präsentierte einen großen Ordner, mit 136 unterschiedlichen Düngemitteln und deren genaue Verwendung und Dosierung beim Ausbringen. Die Diskussion über Landwirte, die zu viel Dünger für ihre Pflanzen verwenden würden, kann er nicht nachvollziehen. Dünger habe den besten Effekt, wenn er gut dosiert und zielgenau ausgebracht werden kann. Und bei den hohen Einkaufskosten, würde kein Landwirt mehr Dünger ausbringen, als er müsste. Das Argument ist nachvollziehbar. Weiter ging es zum Freilaufbereich der Mutterkühe mit ihren Kälbchen. Der Wolf, der nördlich und westlich des Flughafens gesichtet wurde, sei dem Hof zum Glück noch nicht zu nahegekommen.

Hackerott und Fredermann sprachen auch über die steigende Versiegelung landwirtschaftlicher Flächen zu Straßen und Wohngebieten. Von immer weniger Landwirtschaftsfläche wird also immer mehr Ertrag erwartet.

Die Aufforderung von Niedersachsens Agrarministerin, Barbara Otte-Kinast, an den Bund, im Rahmen der Umsetzung der gemeinsamen EU-Agrarpolitik die vorübergehende Aussetzung von Verpflichtungen zur Flächenstilllegung zu ermöglichen, um die Flächen weiter zum Pflanzenanbau zu nutzen, ist nötig, müsse aber zügig umgesetzt werden, um die Aussaat sicherzustellen.

Die Schülerinnen und Schüler der 9. Klasse der IGS Burgwedel zeigten sich erstaunt, wie viel Papierkram, trotz Digitalisierung, für einen Bauern noch anfällt. Das wäre nach roten Gebieten, Preissteigerungen und Umweltschutz sicherlich ein nächstes Thema.

Abschließend stellte Rainer Fredermann klar: „Wir als CDU stehen wie keine andere Partei hinter unseren Landwirtinnen und Landwirten. Wir unterstützen in der Umsetzung zu mehr Nachhaltigkeit im ‚Niedersächsischen Weg‘ und werden nun auch in Krisensituationen gemeinsame Lösungen erarbeiten.“

Im Gespräch mit Landwirten aus Langenhagen

Die CDU Engelbostel-Schulenburg berichtet auf ihrer Homepage: 

Unsere Landwirte im Gespräch mit Rainer Fredermann

Gemeinsam mit unseren Landwirten aus Engelbostel und Schulenburg hat sich Rainer Fredermann in der Gastwirtschaft Rust zu Gesprächen zusammengesetzt. Wir haben uns herzlich zu bedanken, und um Matthias Rieder zu zitieren: Die Art, wie sich Rainer Fredermann den Nöten der Menschen in seinem Wahlkreis annimmt ist einzigartig.

 
 
 

Sehr gerne dürfen wir den Instagram Post von Rainer Fredermann kopieren:

 
 

 

Der Wahlkampf der CDU Niedersachsen beginnt!

Die CDU in Niedersachsen startete ihren Wahlkampf offiziell mit einem Kandidaten-Event und einem Landesausschuss im Expowal Hannover. Im ersten Teil wurden alle 87 Kandidatinnen und Kandidaten für die Landtagswahl begrüßt. Unser gemeinsames Ziel im Herbst ist ganz klar: „Wahlsieg am 9. Oktober“. Mein persönliches Ziel ist die Wiederwahl für eine dritte Legislaturperiode. Ich habe noch viel vor!

Beim Landesausschuss, dem „kleinen Parteitag“, am nächsten Tag wurde unser Spitzenkandidat Dr. Bernd Althusmann mit 100% der Stimmen gewählt. Er machte deutlich, dass das Regierungsprogramm der CDU in Niedersachsen kein „Konjunktiv-Programm“ wird, sondern ein „Aktiv-Programm“. Denn wir werden genau sagen, was wir vorhaben und umsetzen werden.

Eröffnet wurde der Landesausschuss jedoch unter dem Eindruck des Krieges in der Ukraine. Die ukrainische Generalkonsulin, Dr. Iryna Tybinka, richtete per Video eindringliche Worte an die Anwesenden. Alle waren zutiefst bewegt. Und anders als es die Ampel-Regierung auf Bundesebene getan hat, gingen wir nach diesen Worten nicht zur Tagesordnung über! Wir stehen fest an der Seite unserer ukrainischen Freunde!

Es ist klar, dass der Wahlkampf 2022 für alle Beteiligten eine Herausforderung wird. Der Krieg und Corona sorgen für Preisanstiege, Existenz- und Zukunftsängste, Energieknappheit und auch für psychische Ausnahmezustände. Das nehmen wir ernst! Vielen Herausforderungen können wir uns jedoch nur gemeinsam stellen. Niedersachsen hält zusammen. So wie wir eine herausragende Gemeinschaftsarbeit in der Betreuung der Geflüchteten zeigen, können wir noch viele weitere Hürden überspringen. Niedersachsen springt weiter!

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