Diskussionsveranstaltung "Wolf und Weidetiere (un-) lösbarer Konflikt?"

Auf Einladung des Landvolks Hannover nahm ich an der Diskussionsveranstaltung "Wolf und Weidetiere (un-) lösbarer Konflikt?" in Immensen als Vertreter der CDU-Landtagsfraktion teil. Ungefähr 130 Weidetierhalter waren bei dieser Veranstaltung auf dem freien Feld in Lehrte anwesend. Sie alle eint die Angst um ihre Kühe, Pferde, Schafe etc., die sie verständlicherweise nicht ungeschützt den Attacken der wildernden Wölfe aussetzen möchten.

Mögliche Maßnahmen in Form von Schutzzäunen wurden diskutiert und von einer Fachfirma vorgestellt. Vor allem eine elektronische Variante gilt als sicherster und effektivster Schutz vor dem Raubtier. Hieran knüpften sich vor allem Fragen zu Kosten und Fördergeldern. Dennoch ist eine Einzäunung nicht die Lösung des Problems. Häufig entstehen dadurch neue Komplikationen.

In einem kurzen Statement erläuterte ich den Anwesenden die geplante Vorgehensweise der Landesregierung. Wir brauchen schnellstmöglich eine Obergrenze und ein funktionierendes Wolfsmanagement, um die derzeitige Situation zu beruhigen.

Einen Bericht der HAZ vom 10. Oktober über die Veranstaltung finden Sie hier: https://www.haz.de/Umland/Lehrte/Lehrte-Aufbau-von-Zaun-gegen-den-Wolf-bei-Immensen-demonstriert.

Pressemitteilung des DRK-Region Hannover e.V.

 Neu im Deutschen Roten Kreuz: Rainer Fredermann

Die Mitgliederversammlung des DRK-Region Hannover e.V. wählt Mitte November ein neues Präsidium. Zur Wahl steht dabei auch Rainer Fredermann. Der CDU-Landtagsabgeordnete soll sich im Präsidium um allgemeine Rotkreuz-Aufgaben kümmern.
Der CDU-Landtagsabgeordnete Rainer Fredemann ist politisch vielfältig engagiert – sowohl lokal als auch regional und landesweit. Er bringt jahrelange Erfahrungen unter anderem aus dem Bereich des Katastrophenschutzes mit. Fredermann ist aktuell Mitglied im Innenausschuss des niedersächsischen Landtags und dort Sprecher der CDU-Fraktion für den Brand- und Katastrophenschutz und des Rettungsdienstes. In der Regionsversammlung ist er Mitglied des Ausschusses für Feuerschutz, Rettungswesen und allgemeine Ordnungsangelegenheiten.

Fredermann ist im Sommer dem DRK-Ortsverein Burgwedel in seinem Heimatort Wettmar beigetreten. „Das Deutsche Rote Kreuz nimmt hier vor Ort aber auch in der gesamten Region enorm wichtige Aufgaben wahr. Ich freue mich darauf, bald vielleicht auch etwas tiefer hinter die Kulissen blicken zu können“, sagt der 61-Jährige. Der jetzige Vizepräsident des DRK-Region Hannover e.V., Michael Meyen, setzt viel Hoffnung in Fredermann: „Er kennt sich in einer der Kernaufgaben des Deutschen Roten Kreuzes wirklich bestens aus. Er wäre in meinen Augen genau der richtige Mann. Ich kann mir eine Zusammenarbeit mit ihm sehr gut vorstellen“, erklärt Meyen, der im November erneut für das Amt des Vizepräsidenten und des Regionsbereitschaftsleiters kandidiert. Das angestrebte Engagement von Rainer Fredermann kommt auch im Ortsverein Burgwedel gut an. „Herr Fredermann wird hier vor Ort aber sicher auch im Regionsverband etwas bewegen können“, sagt Christian Werner, 1. Vorsitzender des DRK-Ortsvereins Burgwedel.

Insgesamt sollen im neuen Präsidium des DRK-Region Hannover e.V. 16 Posten vergeben werden. Martina Rust kandidiert für das Amt der Präsidentin. Aktuell übt sie dieses schon in Vertretung aus. Darüber hinaus kandidiert der SPD-Politiker Adis Ahmetovic als weiterer Vizepräsident. Zur Wahl stehen außerdem: Thomas Brauer (Mitglied für Finanzen), Dr. Gabriele Willms (Mitglied als Justitiar), Rüdiger Nijenhof (Konventionsbeauftragter), Dr. med. Sascha Enax (Mitglied als Regionsverbandsarzt), Denise Kühl (Ausbildungsbeauftragte), Holger Ratjens (Katastrophenschutzbeauftragter), der FDP-Landtagsabgeordnete Dr. Stefan Birkner (weitere „für die Rotkreuzarbeit wichtige Person“) sowie als Mitglieder der Ortsvereine Petra Hunger, Günther Dalenbrook und Ralf Posor. Die Wahl findet bei der Mitgliederversammlung am 14. November 2020 im HCC in Hannover statt.

Foto und Text: DRK-Region Hannover e.V.

"Nicht in Auflagen und Vorschriften versinken" – Enquetekommission Ehrenamt nimmt Arbeit auf

Die Enquetekommission „Rahmenbedingungen für das ehrenamtliche Engagement verbessern“ hat ihre Arbeit aufgenommen. Gemeinsam mit Expertinnen und Experten aus Wissenschaft und Zivilgesellschaft wollen die Kommissionsmitglieder Wege aufzeigen, wie strukturelle Hürden beseitigt und mehr Frauen, junge Erwachsene und Menschen mit Migrationshintergrund für eine ehrenamtliche Tätigkeit begeistert werden können. „Wir wollen die Weichen dafür stellen, dass Niedersachsen auch in 50 Jahren noch Ehrenamtsland ist“, sagt Jörn Schepelmann, Sprecher der CDU-Landtagsfraktion in der Enquetekommission.

„Unser Ziel ist, die Freiwilligenarbeit zu entbürokratisieren, um das Ehrenamt wieder attraktiver zu machen“, so Schepelmann weiter. „Die Bürgerinnen und Bürger sollen Spaß daran haben, Verantwortung für andere zu übernehmen, ohne in Vorschriften und Auflagen zu versinken. Außerdem wollen wir die Vereinbarkeit von Familie, Beruf und Ehrenamt verbessern und den Anteil von Frauen und jungen Erwachsenen erhöhen.“

„Im Zuge der heutigen Konstituierung wurde deutlich, welche große Bedeutung das Land dem Ehrenamt in allen gesellschaftlichen Bereichen zumisst und wie wichtig die ehrenamtlich Tätigen für den gesellschaftlichen Zusammenhalt sind. Wir wollen daher fraktionsübergreifend zu guten Ergebnissen kommen“, sagt Schepelmann abschließend. Binnen eines Jahres wolle man dem Landtag konkrete Vorschläge unterbreiten.

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