Verbesserte Personalsituation schafft gute Grundlage für fundiertes Lehrgangsangebot

Besuch der NABK in Loy

Gemeinsam mit meinem Landtagskollegen Sebastian Lechner besuchte ich die Niedersächsische Akademie für Brand- und Katastrophenschutz in Loy, nahe Oldenburg. Der Feuerwehrschulstandort ist bereits seit 1730 in Rastede angesiedelt. Neben Loy gibt es noch einen Standort in Celle mit Übungsgelände in Scheuen.

Wichtig war uns zu erfahren, wie es um die derzeitige Lehrgangssituation bestellt ist und ob es noch Bedarfe gibt. Es freute uns sehr, eine deutlich verbesserte Personalversorgung in der Ausbildung der Rettungskräfte vorzufinden. Die Personalengpässe in den vergangenen Jahren waren der Hauptgrund für weniger Lehrgangsangebote, die verständlicher Weise zu Unmut innerhalb der Feuerwehren führten. Jetzt sind fast alle Stellen in diesem Bereich besetzt, davon profitiert natürlich auch das Lehrgangsangebot.

Zusätzlich bieten nun 21 von 50 Kreisen, inklusive der Region Hannover, Truppführer-Lehrgänge vor Ort an. Das schafft Kapazitäten für weitere Lehrgänge der NABK. Je mehr Kreise also teilnehmen, desto mehr neue Lehrgänge können in den Akademien in Loy und Celle entstehen.

Mit Branddirektor Oliver Moravec und Brandoberrat Carsten Prellberg sprachen wir weiterhin über den Niedersächsischen Landeshaushalt 2020 sowie über den Bericht der Strukturkommission. Bei einem gemeinsamen Rundgang erfuhren wir noch einiges Interessantes über die Geschichte des Standortes Loy.

Besuch bei MSD Biotech in Burgwedel

Der Ausbruch der Ebola-Epidemie 2014 - 2016 war sicherlich eine der schlimmsten Krankheitskatastrophen, die wir in der jüngsten Geschichte erleben mussten. Gerade wird im Kongo ein erneuter schwerer Ausbruch gemeldet. Täglich gibt es Tote. Das menschliche Leid ist dabei kaum in Worte zu fassen. Es besteht ein hohes Infektionsrisiko mit verheerenden Folgen für die betroffenen Menschen und Staaten. Für sie ist es ein Segen, dass gegen das Ebola-Virus ein Impfstoff erforscht werden konnte.

Die Entwicklung einer entsprechenden medizinischen Präventivversorgung ist unglaublich kostspielig und mit einem hohen ökonomischen Risiko verbunden. Eine unter Umständen langwierige Forschung darf ebenfalls nicht außer Acht gelassen werden.

Die Firma MSD, die seit über 125 Jahren mit der Entwicklung und Produktion von Antibiotika, Impfstoffen und immunonkologischer Innovationen in der Krebstherapie führend ist, hat nun einen Impfstoff in der Zulassung, der bereits in Afrika tausenden Menschen das Leben retten konnte. Es macht mich sehr stolz, dass der weltweit einzige MSD-Standort zur Produktion des dringend benötigten Impfstoffes in Burgwedel beheimatet ist. Bereits seit 1967 werden hier verschiedene Tier- und Humanarzneimittel hergestellt. Ein Großteil der 286 Mitarbeiter arbeitet an der Produktion von 120 Millionen Impfdosen pro Jahr. Mit der weltweiten Zulassung und Produktion des Ebola-Impfstoffes werden stetig weitere Mitarbeiter benötigt.

Weiterhin engagiert sich das Unternehmen für die Integration von Migranten. MSD unterstützt das Ethno-Medizinische Zentrum Hannover beim Projekt "MiMi - Mit Migranten für Migranten". Behandlungs- und Präventivangebote wirken am besten, wenn Menschen genau verstehen, wie diese funktionieren - also am besten in ihrer Muttersprache. Das Zentrum bildet Migranten mit guten Deutschkenntnissen als Lotsen aus, die ihre Landsleute auf Informationsveranstaltungen medizinisch aufklären können.

Ich drücke den engagierten Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern bei MSD die Daumen, damit die kurz bevorstehende Zulassung des Ebola-Impfstoffes endlich auch die letzte noch bestehende Hürde fallen lässt, um zahlreiche Menschenleben zu retten.

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