Corona-Hilfen für niedersächsische Unternehmen stehen bereit – Bund und Länder arbeiten eng zusammen

Pressemitteilung des Wirtschaftsministeriums

Als eines der ersten Bundesländer ist Niedersachsen mit landeseigenen Corona-Hilfsprogrammen am Start. Der Landtag hat bereits in seiner Plenarsitzung grünes Licht für den Nachtragshaushalt in Höhe von 1,4 Milliarden Euro und die Aufstockung des Kreditrahmens von 2 auf 3 Milliarden Euro gegeben. Somit können Liquiditätskredite und -zuschüsse bei der niedersächsischen Förderbank (NBank) online beantragt werden. Eine Hausbank ist dafür nicht notwendig.

Daneben arbeiten das Bundeswirtschaftsministerium und das niedersächsische Wirtschaftsministerium im engen Austausch mit allen anderen Bundesländern an einer schnellen Umsetzung der Bundes-Soforthilfen für kleine Unternehmen, die gestern vom Bund verkündet wurden. Die niedersächsische Landesförderbank (NBank) wird künftig auch der Ansprechpartner in Niedersachsen sein für die Bundes-Soforthilfen.

Wirtschaftsminister Dr. Bernd Althusmann hat aufs Tempo gedrückt. Unter Hochdruck wurden in den vergangenen Tagen im Wirtschaftsministerium die Förderrichtlinien erstellt: „Wir wollen dort helfen, wo Bedarf besteht und ergänzen die Soforthilfen des Bundes, damit möglichst kein Unternehmen allein aufgrund der Corona-Krise verloren geht. Dabei kommt es auf schnelle und unkomplizierte Unterstützung in existentiellen Notsituationen an. Nachjustieren können wir später. Auch an der Umsetzung der Bundes-Soforthilfen arbeiten wir im Austausch mit allen Ländern mit Hochdruck.“

 

Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier: „Ich begrüße, dass Niedersachsen seine Unternehmen in dieser Krise so schnell und umfassend unterstützt. Bund und Länder arbeiten eng zusammen. Alle 16 Länder und der Bund stimmen sich eng ab, damit Soforthilfen für kleine Unternehmen schnell und unbürokratisch bei den Unternehmen angekommen – sowohl aus den Länderprogrammen wie auch aus den Programmen des Bundes. Wir werden diese Krise nur gemeinsam bewältigen. Wir müssen gemeinsam alles tun, um Unternehmen und Arbeitsplätze als wirtschaftliche Substanz unseres Landes zu erhalten. All diese Unternehmen und ihre Beschäftigten brauchen wir, wenn wir das wirtschaftliche Leben wieder hochfahren können. Dann wollen wir wieder kraftvoll losstarten können.“

Nähere Informationen zum Sofort-Hilfe Programm Niedersachsen:

Das Zuschussprogramm „Liquiditätssicherung für kleine Unternehmen“ richtet sich an gewerbliche Unternehmen und Angehörige freier Berufe in Betrieben mit bis zu 49 Beschäftigten. Mit der Förderung soll Unternehmen, freiberuflich Tätigen, Soloselbständige (auch Künstler und Kulturschaffende) geholfen werden, die sich aufgrund der Coronavirus-Krise in einer existentiellen Notlage befinden. Die Zuschüsse sind gestaffelt: bis 5 Beschäftigte: 3.000 Euro, bis 10 Beschäftigte: 5.000 Euro, bis 30 Beschäftigte: 10.000 Euro, bis 49 Be- schäftigte: 20.000 Euro. Für dieses Programm sind vorläufig 100 Millionen Euro vorgesehen.

Diese Hilfen stehen auch Startups zur Verfügung, wenn diese jünger als 5 Jahre sind. Das gilt auch wenn diese vor Ausbruch der Corona-Krise noch keine schwarzen Zahlen geschrieben haben. Voraussetzung ist im Kern ein tragfähiges Geschäftsmodell und eine positive Einschätzung der weiteren Unternehmensentwicklung. Für den speziellen Bedarf der Startups sind 5 Millionen Euro reserviert.

Der Bund plant für Kleinstunternehmen mit bis zu 10 Beschäftigten und Soloselbständige ebenfalls ein Zuschussprogramm, das eine Einmalzahlung von bis 9.000 Euro für drei Monate bei Unternehmen mit bis zu 5 Beschäftigten und eine Einmalzahlung von bis 15.000 Euro für drei Monate für Unternehmen mit bis zu 10 Beschäftigten vorsieht.

Das Kreditprogramm Liquiditätshilfe, über welches kurzfristig Kredite von bis zu 50.000 Euro pro Fall vergeben werden können, richtet sich an kleine und mittlere Unternehmen. Eine Sicherheit muss nicht erbracht werden. Ziel ist es, kleine und mittlere Unternehmen, die ein tragfähiges Geschäftsmodell haben und Perspektiven aufweisen, jedoch z. B. auf Grund von temporären Umsatzrückgängen im Zuge der Corona-Krise einen erhöhten Liquiditätsbedarf aufweisen, zu unterstützen.

Althusmann rief alle von den Auswirkungen der Corona-Krise betroffenen Unternehmen auf, immer auch zu prüfen, ob Kurzarbeit möglich ist: „Dadurch lassen sich ganz kurzfristig die Personalkosten senken und die Mannschaft ist sofort an Bord sobald die Krise vorüber ist.“

Liquiditätshilfe gibt es auch über Bürgschaften der Niedersächsischen Bürgschaftsbank


Die NBB (www.nbbhannover.de) verbürgt Hausbankkredite für nahezu alle Branchen bis zu einer Größenordnung von 2,5 Mio. Euro, davon bis zu 240.000 Euro im Expressverfahren innerhalb weniger Tage. Für diese Bürgschaften sind die Hausbanken der erste Ansprechpartner.

Nähere Informationen zu den Bundes-Soforthilfen für kleine Unternehmen, Soloselbständige und Freie Berufe gibt es auf der Website des Bundeswirtschaftsministeriums (https://www.bundesfinanzministerium.de/Content/DE/Standardartikel/Themen/Schlaglich- ter/Corona-Schutzschild/2020-03-19-Milliardenhilfe-fuer-alle.html)

Tag der Nachbarn 29. Mai 2020

Lassen Sie Ihre Nachbarschaft hochleben: Am 29. Mai ist wieder Tag der Nachbarn! Im letzten Jahr haben deutschlandweit 100.000 Menschen mitgemacht – seien Sie dieses Jahr selbst dabei.

Der Tag der Nachbarn auf einen Blick:

-  Bundesweiter Aktionstag, an dem kleine und große Nachbarschaftsfeste gefeiert werden

-  Ziel: Mehr Gemeinschaft und weniger Anonymität in unseren Nachbarschaften; Austausch über Alters-, Herkunfts- und Einkommensgrenzen hinweg

-  Alle können mitmachen: Privatpersonen, soziale Institutionen, Vereine, Kitas und Schulen, Kommunen und lokale Gewerbetreibende

-  Initiiert von der nebenan.de Stiftung, gefördert u.a. vom Bundesfamilienministerium

        So können Sie mitmachen:

-  Eigenes Fest organisieren: Fest auf www.tagdernachbarn.de anmelden und das kostenlose Mitmach-Set bestellen.

-  Feste unterstützen: Mit Engagement, Zeit, Reichweite oder Sachspenden ein Fest aus Ihrer Nachbarschaft fördern.

-  Fest besuchen: Auf der Karte auf www.tagdernachbarn.de ein Fest in Ihrer Nähe finden und mitfeiern!

Gutzmannschule berichtet live aus dem Landtag

Riesenjubel in der Klasse 10c der Gutzmannschule Langenhagen. Die Förderschule mit dem Schwerpunkt Sprache hat von der Landesinitiative n21 den Zuschlag für die Bewerbung des Radioteams zum Februar-Plenum erhalten. Eine Woche vor dem Plenum gab es noch einen von n21 geleiteten Crashkurs in Sachen Webradio und Podcasting. Um die Aufregung etwas zu nehmen, habe ich mich als erster Interviewpartner gerne zur Verfügung gestellt. Ich stehe im Landtag dann auch als Pate zur Verfügung, um Interviews mit Abgeordneten zu vermitteln.
Alle Ergebnisse, darunter auch Fotos und das Paten-Interview, sind ab Dienstag, 25.02.2020, hier auf der eigenen Redaktionsseite abrufbar. 

Gutzmann-Schülerinnen für n-21 im Landtag

Zeitungsartikel (aus rechtlichen Gründen ist uns die Veröffentlichung des Originalartikels untersagt):

Vier Schülerinnen im Landtag

Gutzmannschule bekommt Zuschlag für das Februarplenum

Langenhagener Echo, 22. Februar 2020

Mehr Frauen in die Politik!

Das Ziel der CDU Niedersachsen ist es, mehr Frauen für die aktive politische Arbeit zu gewinnen - natürlich auch für eine Mitgliedschaft in der Partei. Leider sind bisher nur ein Viertel aller CDU-Mitglieder Frauen. Daran möchten und müssen wir dringend etwas ändern. Deshalb haben wir im Jahr 2018 das Tandem-Projekt ins Leben gerufen. Auch 2020 möchten wir wieder Frauen auffordern "nach vorn" zu gehen. Weitere Informationen finden Sie auf der Homepage der CDU Niedersachsen.

Ich stehe auch dieses Jahr wieder gerne als Mentor zur Verfügung!

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