Gute Nachrichten für Gastronome

Meinen Besuch im Tandur Restaurant in Altwarmbüchen konnte ich mit einer guten Nachricht beginnen. Ab sofort dürfen in den Restaurants und Gaststätten wieder alle Tische vergeben werden, wenn die Mindestabstände eingehalten werden. Eigentümer Yilmaz Tüzün nahm diese Information mit großer Erleichterung auf.
Wie alle Gaststätten und Restaurants durfte auch das Tandur in den zurückliegenden Wochen nicht öffnen, sodass Einnahmen ausblieben und Mitarbeiter leider in dieser Zeit arbeitslos wurden. Um überhaupt Einnahmen zu erzielen, wurde in dieser Zeit auf Bestellung außer Haus verkauft. Viele Stammkunden nutzten das Angebot und hielten dem Tandur die Treue. Eine weitere Idee von Yilmaz Tüzün war dann „Bier to go“.
Er ist jetzt sehr froh, dass es wieder richtig losgehen kann und hofft, dass nun alle Kunden wiederkommen, denn in der Zeit der teilweisen Öffnung (seit dem 12. Mai) traute sich noch nicht jeder Kunde wieder ins Restaurant. Die Hygiene- und Abstandsvorkehrungen sind schon vor dem Lokal zu sehen. Linien auf dem Boden geben die Abstände vor, die auch in Zeiten des Außer-Haus-Verkaufs notwendig waren. Zusätzlich stehen Desinfektionsmittel zur Verfügung und die Bedienung trägt eine Mund-Nase-Bedeckung.
Auch Yilmaz Tüzün war mit der NBank sehr zufrieden - die Abwicklung hat keine 14 Tage gedauert.
Eine Bitte an Alle: Unterstützt Eure Gastronomen und geht wieder in die Lokale und Restaurants!

Einen Bericht der HAZ vom 23. Mai 2020 finden Sie auf https://www.haz.de/Umland/Isernhagen/Isernhagen-Neustart-in-der-Gastronomie-Restaurant-Chef-blickt-positiv-in-die-Zukunft.

Ums Haarewaschen kommt niemand herum

In Wettmar besuchte ich den Frisiersalon Haarscharf Katja Szillat. Bei der Chefin, Katja Szillat, fragte ich nach den Erfahrungen seit der Wiedereröffnung am 4. Mai. Um die durch die „Corona-Verordnung“ vorgegebenen Abstands- und Hygieneregeln einzuhalten, waren einige Vorbereitungen nötig. Unterstützung fand sie bei ihrem Lieferanten und ebenfalls beim Vorsitzenden der IWU-Wettmar, Björn Reschke. Der größte Einschnitt ist die Regelung, nur noch eine Kundin oder einen Kunden gleichzeitig zu bedienen. Bisher konnten mehrere Kunden bedient werden, wenn z.B. die Tönung einwirken musste oder die Haare getrocknet wurden. Unterm Strich bedeutet dies vor allem: weniger Kunden täglich und damit auch Umsatzeinbußen.
Dass die Haare jetzt bei allen Kunden vor Beginn des Frisierens im Salon gewaschen werden müssen, stellt für die Damen und die meisten Herren kein Problem dar. Nur die „älteren Herren“ würden sich damit etwas schwer tun. Aber da ist Katja Szillat pragmatisch: "Dann muss er gehen."
Um die Abstände einzuhalten, wurde die Wartezone außerhalb des Salons eingerichtet und zwischen den Haarwaschbecken ein „Roll-Up“ mit einer transparenten Schutzfolie aufgestellt. Natürlich ist die Mund-Nasen-Bedeckung für Kunden und Personal Pflicht.
Für mich als Landespolitiker gab es auch eine gute Mitteilung. Katja Szillat war mit der Antragsbearbeitung der Landesförderung durch die NBank sehr zufrieden.

Corona-Sonderprogramm für gemeinnützige Kultureinrichtungen geht an den Start

Kulturminister Björn Thümler: „Wir erhalten die kulturelle Vielfalt in Niedersachsen“

Heute geht das Corona-Sonderprogramm für gemeinnützige Kultureinrichtungen und Kulturvereine an den Start. Zielgruppe sind die vielen Kultureinrichtungen in der Fläche, sei es das soziokulturelle Zentrum, der Heimatverein oder die Freilichtbühne. Das Programm ist zunächst mit sechs Millionen Euro hinterlegt.

„Mit diesem Programm fördern wir jene, die durch das Raster der laufenden Programme fallen. Wir alle sehen, dass gerade kleine Einrichtungen und Vereine in existenzieller Not sind. Fixe Kosten laufen weiter. Viele Kulturschaffende haben Kurzarbeit beantragt. Wir alle wissen, dass wir von Normalität noch sehr, sehr weit entfernt sind“, so Niedersachsens Kulturminister Björn Thümler. „Wir wissen, dass die Not der Kultureinrichtungen groß ist. Ziel ist es, die Vielfalt des kulturellen Lebens in Niedersachsen zu erhalten.“

Antragsberechtigt sind ausschließlich als gemeinnützig anerkannte Einrichtungen, die durch Corona in Liquiditätsengpässe oder in eine existenzbedrohliche Wirtschaftslage geraten sind. Zuschussfähig sind z. B. Betriebskosten, Mieten und andere unvermeidbare Zahlungsverpflichtungen. Personalkosten dagegen können nicht gefördert werden. Eine Antragstellung ist bis zum 15. Juli 2020 möglich.

Förderanträge bis zu 8000 Euro werden direkt bei den Landschaften und Landschaftsverbänden gestellt. Förderanträge, die mehr als 8000 Euro umfassen, werden beim Niedersächsischen Ministerium für Wissenschaft und Kultur beantragt.

Weitere Informationen, die Richtlinie, das Antragsformular und die Ausfüllhilfe finden Sie unter folgendem Link: https://www.mwk.niedersachsen.de/startseite/aktuelles/ausschreibungen_programme_forder ungen/corona-sonderprogramm-fur-gemeinnutzige-kultureinrichtungen-und-kulturvereine- 188405.html

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