Persönliches

Rainer Fredermann

geboren 1959 in Hannover, aufgewachsen in Hannover
verheiratet seit 1985, zwei erwachsene Töchter
wohnhaft in Wettmar (Stadt Burgwedel)

Beruf: Sparkassenbetriebswirt, Vertriebsleiter bei der Sparkasse Hannover (bis Februar 2013)

Hobbies: Schwimmen, Laufen, Besuch von Sportveranstaltungen (Fußball, Leichtathletik), Reisen

 

Auszüge aus einem Interview mit einer Schülergruppe:

Wollten Sie schon immer etwas mit Politik machen, oder wollten Sie ursprünglich einen anderen Beruf ausüben?

Rainer Fredermann: Ich habe mich schon während der Schulzeit für Geschichte und Politik interessiert, wäre aber nicht von allein in die Politik gegangen.

Was hat Sie inspiriert, Politiker zu werden?

Rainer Fredermann: Vor der Kommunalwahl 1986 wurde ich in Wettmar angesprochen, ob ich nicht Lust hätte mich kommunalpolitisch zu engagieren. Ende 1986 bin ich dann in die CDU eingetreten. 1991 habe ich erstmals für den Ortsrat Wettmar kandidiert. 1995 rückte ich dann in den Ortsrat nach. bei den Wahlen 1996 wurde ich sowohl in den Ortsrat Wettmar als auch in den Rat der Gemeinde/Stadt Burgwedel gewählt. Ebenfalls 2001, 2006 und 2011. Von 11.2001 bis 03.2013 war ich Ortsbürgermeister in Wettmar. 2013, nach der Wahl in den Landtag, legte ich mein Ortsratsmandat und den Ortsbürgermeister nieder.

Welche Voraussetzungen braucht man, um Politiker zu werden?

Rainer Fredermann: Grundsätzlich bedarf es keiner besonderen Qualifikation um Abgeordneter zu werden. Es ist nur das passive Wahlrecht nötig. Man muss mindestens 21 Jahre alt sein, um gewählt werden zu können. Ich halte es jedoch für sinnvoll eine gewisse Lebens- und Berufserfahrung mitzubringen. Also nicht unbedingt: Kreißsaal, Hörsaal, Plenarsaal J!

Warum bevorzugen Sie die Ziele der CDU?

Rainer Fredermann: Weil die Werte, die politische Richtung und damit auch die Ziele der CDU meinen eigenen Vorstellungen am nächsten kommen. D.h. jedoch nicht, dass ich immer mit allen Beschlüssen von Parteitagen einverstanden bin. Die CDU bietet aber aufgrund ihres breiten Spektrums vielen politisch denkenden Menschen eine Heimat und auch die Chance anders zu denken.

Was ist Ihre Aufgabe im Landtag?

Rainer Fredermann:Ich bin seit Februar 2017 Mitglied des Ausschusses Inneres und Sport, davor war ich vier Jahre im Ausschuss für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr. Darüber hinaus bin ich der Sprecher der CDU-Landtagsfraktion für den Brand- und Katastrophenschutz sowie Beauftragter für die Bundeswehr.

Auch bin ich Mitglied der Enquete-Kommission zur Aufarbeitung der Stasi-Vergangenheit in Niedersachsen.

Wie oft finden Sitzungen im Landtag statt?

Rainer Fredermann: Der Landtag trifft sich in der Regel monatlich zu einer Sitzungswoche mit drei oder vier Sitzungstagen. Die Intervalle der Ausschusssitzungen sind recht unterschiedlich, zwischen wöchentlich bis monatlich ist alles möglich. Die CDU-Fraktion tagt meistens im Zwei-Wochen-Takt. 

Was haben Sie, seitdem Sie Ihr Amt angetreten haben, schon verändert?

Rainer Fredermann: Das ist schwer zu beantworten, da viele Entscheidungen gesetzgeberische Auswirkungen haben, die schwer zu messen sind. Es ist mir jedoch im Sommer 2016 gelungen, mit allen Parteien eine gemeinsame Entschließung zur Akademie für den Brand- und Katastrophenschutz herbeizuführen. Hierin wird die Landesregierung aufgefordert, mehr für die NABK zu tun und Personalkapazitäten zu schaffen und den Aufbau des Übungszentrums in Scheuen zu beschleunigen. Im Haushalt 2017/2018 erfolgte eine teilweise Umsetzung.

Wie viel Zeit verbringen Sie im Landtag?

Rainer Fredermann: Dieses hängt letztendlich vom Sitzungskalender und der Dauer der einzelnen Sitzungen statt. Es können schon einmal 80 Stunden sein, dazu kommen auch noch die Termine im Wahlkreis sowie Besuche bei diversen Veranstaltungen. Unter dem Strich wird die wöchentliche Arbeitszeit i.d.R. locker über 40 Stunden liegen.